Im vergangenen Frühjahr kam es vor der Credit Suisse in Lausanne zu einer Kundgebung junger Klima-Aktivisten. Sie wurden vor Gericht gestellt [1]. Zu Beginn des Sommers gab es ähnliche Demonstrationen vor der UBS in Basel und der Credit Suisse in Zürich. Die Zürcher Polizei und die Staatsanwaltschaft reagierten sehr energisch. Der Enkel einer befreundeten Arzt­gattin wurde festgenommen, und ich bin sprachlos ob der zum Einsatz gekommenen Methoden. Zitat: «Unser 17-jähriger Enkel war in Zürich. Er wurde 24 Stunden in Gewahrsam genommen, ohne Kontaktmöglichkeit nach draussen. Ihm wurde vorgeworfen, den Zugang zu den Türen zur Credit Suisse behindert zu haben, indem er das Trottoir besetzt hat. Wei­tere Personen blieben länger in Haft. Die Beteiligten in dieser Gruppe erhielten Bussgelder in Höhe von CHF 800.– bis 1600.–.»