Nur wenige Tage des Jahres erwarte ich ähnlich sehnlich wie den 21. März: Endlich ist der Winter vorbei, beginnt offiziell der Frühling, dauern die Tage wieder länger als die Nächte. Ich gehöre zu jenen Menschen, die im und am Winter leiden. War es in meiner Kindheit, als ich noch im Aargau lebte, der Nebel, der mir als ­täglicher Begleiter das Leben schwer machte, sind es heute die Dunkelheit und die Kälte, die mir zusetzen und mich in ein Loch fallen lassen – ins «Wintertief».