In der Schweiz ist die sekundäre Nutzung von Daten des elektronischen Patientendossiers (EPD) nicht vorgesehen und bedarf einer gesetzlichen Regelung auf kantonaler Ebene. Dabei bestünde gerade im Zusammenhang mit dem Swiss Personalized Health Network (SPHN) ein grosses Potenzial für Synergien [1]. Während hierzulande derzeit die letzten Hürden für die Einführung des EPD aus dem Weg geräumt werden, sind andere Länder einen Schritt weiter [2] und nutzen diese Daten bereits zu Forschungszwecken. Kanada hat dieses Jahr angekündigt, einen systematischen und transparenten Ansatz für die Nutzung von Real World Data (RWD) während des gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels zu entwickeln [3]. Der konstante Einbezug von RWD wird es ermöglichen, das Verständnis über die öffentliche Gesundheit zu steigern, die Gesundheitsversorgung zu verbessern sowie den Zugang zu Medikamenten für bestimmte Patientengruppen zu erleichtern.