Vierzehn anerkannte neonatologische und pädiatrische Intensivstationen betreuen in der Schweiz kritisch kranke Kinder ab dem Tag ihrer Geburt. Knapp sechs Prozent aller Patientinnen und Patienten, die hierzulande auf Intensivstationen behandelt werden, sind Kinder. Eine der grossen Schwierigkeiten für Kinderintensivstationen und die Kindermedizin im Allgemeinen ist ihre Unterfinanzierung. Da Kinder in der Regel grundversichert sind, ergeben sich nicht genügend Erträge über Zusatzversicherte. Stationär fehlen deshalb gemäss Agnes Genewein von Allkids, der Allianz Kinderspitäler der Schweiz, rund fünf Prozent zur Kostendeckung. Auf Dauer führt das dazu, dass Kinderspitäler hinsichtlich ihrer Innovation und Personalentwicklung nicht mehr konkurrenzfähig sind. Eine entsprechende Weiterentwicklung des DRG-Systems soll zu einer Verbesserung der finanziellen Situation beitragen.