Die monatlichen Ausgaben des Durchschnittshaushalts für die Krankenkassenprämien sind zwischen 2006 und 2014 um 100 Franken gestiegen. Auch wenn die Prämien damit weniger wuchsen als die Steuerlast (+370 CHF), die Konsumausgaben (+325 CHF) oder der monatliche Sparbetrag (+715 CHF) [1], erzeugen sie doch in Haushalten abseits dieses Durchschnitts spürbare Belastungen. Da die demographische Entwicklung und der medizinische Fortschritt zunehmende Ressourcen für unsere Gesundheitsversorgung erfordern, müssen die Mittel so effizient wie möglich eingesetzt werden.