Während der Corona-Pandemie mussten viele Arztpraxen ihre Tätigkeit stark reduzieren oder zeitweise ganz einstellen.
Die Covid-19-Pandemie und die Massnahmen zu ihrer Eindämmung haben in der Schweiz massive Auswirkungen gehabt. Insbesondere die Tätigkeit von Leistungserbringern im Gesundheitswesen war stark betroffen, namentlich von Arztpraxen. Diese mussten die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten umstellen und zugleich den Schutz ihrer Mitarbeitenden gewährleisten. Zwischen Mitte März und Ende April 2020 waren ihnen bestimmte Behandlungen untersagt. Die meisten Arztpraxen sind kleine Unternehmen. Fast 90 Prozent sind im Besitz eines selbstständig tätigen Arztes oder einer selbstständig tätigen Ärztin, und in 90 Prozent der Fälle arbeitet dort nur ein Arzt oder eine Ärztin [1].