Ein Kurswechsel der Regulationsmechanismen der hochspezialisierten Medizin (HSM) in der Schweiz sei dringend nötig. Es würden Qualitätseinbusse und fehlende flächendeckende Verteilung drohen. So die Sorge der vier Autoren eines Artikels in Ausgabe 31/32 der Schweizerischen Ärztezeitung [1]; sie alle sind in zwei Kantonsspitälern der Südostschweiz tätig. Ihr Rezept: Abhilfe dank einer Strategie, die Netzwerke nutzt und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten im Blick behält. Die Autoren empfehlen, für HSM-Leistungen Zentrumsspitäler zu definieren. Ihre Forderungen sind durch HSM teilweise bereits erfüllt, oder sie sind, teils aus rechtlichen Gründen, nicht umsetzbar.