«Current practice to treat COVID-19 is variable, reflecting large-scale uncertainty», schrieb die WHO im Dezember 2020 und unterstrich die Bedeutung des ständigen Erkenntniszuwachses für die Behandlung dieser neuen Erkrankung [1]. In ihren Living guidelines zeichnet die WHO durch regelmässige Aktualisierungen den aktuellen Erkenntnisstand nach. In gleicher Art und Weise passt auch die Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie (SSI) ihre Guidelines zur Behandlung von SARS-CoV-2/COVID-19 regelmässig an, um fortlaufend neue Evidenz zu berücksichtigen [2].