Tatsache ist, dass nach wie vor eine relevante genderbedingte Diskrepanz in der Karriereentwicklung besteht, wenn es um die Besetzung von höheren Kaderstellen geht: Nur 13% der Stellen für leitende Positionen, insbesondere für Chefärztinnen und in akademischen Forschungsbereichen, sind von Frauen/Ärztinnen besetzt. Oder anders gesagt: Bei Beförderungen werden Frauen unterproportional in höhere Positionen gewählt, signifikant weniger häufig als es dem bestehenden Frauenanteil im Beruf entsprechen würde. Die wichtigsten Gründe dafür konnten wie folgt verortet werden.