Emilys Grossmutter ist über 80 Jahre alt. Sie leidet schon seit Jahren an gesundheitlichen Problemen, aber nichts konnte sie auf das Unglück in diesem Winter vorbereiten. «Sie fühlte sich schwach und ihr wurde schwindelig, also rief sie einen Krankenwagen», erzählt die junge Frau. «Aber das Krankenhaus hatte kein Bett mehr zur Verfügung. Sie wurde auf einen Stuhl in der Mitte eines Korridors gesetzt, wo sie über zehn Stunden lang verängstigt und desorientiert blieb.» Schliesslich fand man für sie einen Platz in einer ­kleinen Einrichtung im Südosten Englands, aber da war es schon zu spät. «Sie fiel kurz darauf ins Koma», rutscht es ihrer Enkelin heraus. «Sie wird nicht mehr lange leben.»