Bei gewissen starken Schmerzmitteln lebt die Schweiz momentan von den Reserven. Es seien nicht genügend orale Opioide verfügbar, meldete das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) kürzlich. Weder das Ausweichen auf verwandte Wirkstoffe noch der limitierte Zugriff auf Lagerbestände habe die Situation entspannen können, sagt BWL-Sprecher Thomas Grünwald. Deshalb gab der Bund per Mitte März die Pflichtlager ganz frei. Sie sollten für drei Monate reichen. Wann die Hersteller wieder die erforderlichen Mengen liefern können, ist laut Grünwald offen: «Wir treffen unsere Massnahmen in der Hoffnung und Erwartung, dass der Schweizer Markt bald wieder stabil versorgt werden kann.»