Viele Gesundheitseinrichtungen betonen in ihren Leitbildern die Bedeutung der Patientenorientierung, deren Umsetzung im Alltag nicht immer oder vollständig gelingt. Dabei könnten aus den vielfältigen Erfahrungen, die Patientinnen und Patienten tagtäglich machen, wertvolle Rückschlüsse für das Gesundheitswesen gezogen werden. Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) und Patient-Reported Experience Measures (PREMs) sind dazu ein möglicher Ansatz, reichen aber nicht aus, da sie oft auf wenige, zentrale Parameter beschränkt sind [1].