Patient Reported Outcome Measures (PROMs) geben Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihre Perspektive strukturiert in die Behandlung einzubringen und ihre Lebensqualität und/oder ihren Gesundheitszustand gezielt zu reflektieren. Für Health Care Professionals ergänzen sie die behandlungsrelevanten Informationen. Auf Ebene von Gesundheitsorganisationen können PROMs für klinische Studien und Qualitätsverbesserungen genutzt werden; auf Ebene des nationalen Gesundheitssystems können sie für Leistungsbeurteilungen und zur Bewertung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses hinzugezogen werden [1]. Die Stärkung der Patientenperspektive durch den vermehrten Einsatz von PROMs ist zentrales Handlungsfeld der aktuellen Qualitätsstrategie des Bundesamts für Gesundheit (BAG) [2]. PROMs haben sich in den letzten Jahren in verschiedenen Qualitätsentwicklungsverfahren, Qualitätsinitiativen und im klinischen Management etabliert. Nichtsdestotrotz treten bei der Implementierung noch viele Herausforderungen auf.