Die Kosten im schweizerischen Gesundheitssystem sind von 2016 bis 2020 um circa 2,3% pro Jahr gestiegen und lagen 2020 mit 804 Franken pro Monat und Einwohner bei 11,8% des Bruttoinlandsproduktes [1]. Relativ stabil um die 6,5% der Gesamtkosten der obligatorischen Krankenversicherung werden dabei durch die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung verursacht, wovon 43% auf ambulante psychiatrische Praxen, 36% auf die stationäre psychiatrische Spitalversorgung und 21% auf die ambulante psychiatrische Spitalversorgung entfallen [2]. Die Kosten für die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung unterliegen also einer vergleichbaren Kostensteigerung wie die der allgemeinen Gesundheitsversorgung.