Schätzungen zufolge konsumieren 200 000 bis 300 000 Männer in der Schweiz mindestens einmal im Leben Anabolika. Sie tun dies, um ihre Muskeln aufzubauen. Dabei bringen sie die Regulation der Sexualhormone durcheinander. Mögliche Folgen: Linksherzhypertrophie, Atherosklerose, Hodenschrumpfung, Akne oder Brustdrüsenwachstum, aber auch Aggressionen, Depressionen und Abhängigkeit. Etwa 40% von ihnen landen deswegen früher oder später in der Hausarztpraxis. «Wichtig ist, dass man nicht gleich den mahnenden Finger hochhebt», sagt Philip Bruggmann vom Zentrum für Suchtmedizin Arud in Zürich. Was besser funktioniert, erfahren Sie im Artikel von Yvonne Vahlensieck ab Seite 12.