Digitale Assistenten? Lieber nicht!

In Spitälern ist es schwierig, unbeobachtet ärztliche Gespräche mit Patientinnen oder Patienten zu führen. Es ist zwar hilfreich, wenn Angehörige bei der Aufnahme der Anamnese für ergänzende Auskünfte präsent sind und lehrreich, wenn Mitglieder des Teams lernen, wie gegenseitiges Vertrauen gewonnen werden kann. Sobald aber Mithörer und Augenzeugen die Zweisamkeit stören, werden wichtigste Informationen schamhaft verschwiegen. Bestenfalls werden sie bei einer «Bettmümpfelivisite» mit nur vier Augen und Ohren doch noch aufgedeckt.