Was, wenn gegenüber herkömmlichen Therapien resistente Tumoren doch behandelbar wären? Diese Hoffnung knüpft man an die Flash-Strahlentherapie (RT-FLASH), eine innovative Technologie, für die sich das Waadtländer Universitätsspital (CHUV) in den letzten Jahren starkgemacht hat. Im vergangenen November kündigte die Lausanner Institution dazu eine neue Strahlentherapie-Plattform an, die weltweit einzigartig ist und mit einem sehr energiereichen Elektronenstrahl arbeitet. Diese Strahlung soll die Behandlung aller Arten von soliden Tumoren ermöglichen. Gleichzeitig soll sie das angrenzende gesunde Gewebe schonen und daher weniger Nebenwirkungen hervorrufen. Fachleute sind vom therapeutischen Potenzial der Methode begeistert. Bevor dieses jedoch ausgeschöpft werden kann, gilt es, die ersten klinischen Studien abzuwarten, die für 2025 geplant sind.