Der Senat der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat am 17. Mai 2018 die neuen medizin-ethischen Richtlinien «Umgang mit Sterben und Tod» in Kraft gesetzt [1]. Diese betonen nicht nur die Wichtigkeit von Gesprächen über das Sterben und den Tod, sondern enthalten u.a. auch Empfehlungen in Bezug auf den Umgang mit Sterbewünschen, gemeinsame Entscheidungsfindung (Shared Decision Making), Vorausplanung von Behandlung und Betreuung (Advance Care Planning) und Einbezug der Angehörigen. Handlungen, die – möglicherweise oder sicher – den Eintritt des Todes beschleunigen, sind drei Kategorien zugeordnet: