In der NZZ vom 1. Dezember 2017 erschien unter dem Titel «Junge Ärzte sollen gipsen und schienen lernen» [1] ein Artikel, dessen Inhalt älteren Hausärzten schon länger Sorge bereitet. Diskutiert wurde das Thema bisher kaum. Wahrscheinlich will man sich nicht mehr exponieren oder Kraft aufwenden um zu sagen, was doch nicht zu ändern ist. «Wer beim Skifahren verunfallt, wird auch bei leichteren Verletzungen immer häufiger ins Spital gebracht», steht da. «Jetzt fördern Fachgesellschaften und SUVA die Hausärzte in den Bergregionen.» Und weiter stellt die NZZ fest. «Seit kurzem müssen Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Grundausbildung nämlich keine Kenntnisse im Bereich der Unfallchirurgie mehr erwerben.» Das gehört nicht mehr zur obligatorischen Grundausbildung. Ab kommendem Jahr will die SGTV (Schweizerische Gesellschaft für Traumatologie und Versicherungsmedizin) gemäss NZZ spezielle Kurse durchführen. Junge Ärzte sollen lernen zu gipsen, zu schienen und Röntgenbilder zu beurteilen. Unterstützt wird diese Offensive von der SUVA.