Vor wenigen Tagen meinte die Chefin der grössten Krankenversicherungsgruppe der Schweiz, die soziale Krankenversicherung in Frage stellen zu können, indem sie Franchisen von 5000 bis 10 000 Franken forderte. Diese rein auf Umverteilung basierende Forderung verkennt bei bereits schon erreichten Spitzenwerten von Out-of-Pocket-Zahlungen in der Schweiz, dass es in einem Sozialversicherungssystem um andere, fundamentale Werte geht.