Die Medizin gleicht mehr und mehr einem Produktionsprozess. «Je mehr Medizin als Produktionsprozess betrachtet wird, desto mehr werden Aktionismus befördert, das Machen belohnt, das Zuhören bestraft, die Interventionszeit berechnet, die Beratungszeit übersehen, die Steigerung des Durchlaufs zum Wert erhoben und die Behutsamkeit und Sorgfalt als etwas angesehen, was den Betrieb nur aufhält», stellt Prof. Dr. med. Giovanni Maio aus Freiburg i. Br. in einem Artikel der «Synapse» fest.