USZ/UZH Im Jahr 2050 wird jede dritte Person in Europa über 65 Jahre alt sein. Die demografischen Veränderungen bringen eine Reihe von Herausforderungen für die Medizin und die Gesundheitssysteme weltweit mit sich, insbesondere in finanzieller Hinsicht. «Die Verlängerung der gesunden und nicht nur der gesamten Lebenserwartung ist deshalb eine Priorität der modernen Gesellschaft», so Prof. Dr. Dr. med. Heike A. Bischoff-Ferrari. Die Direktorin der Universitären Klinik für Altersmedizin am Universitätsspital Zürich und am Stadtspital Zürich Waid und Professorin für Geriatrie und Altersforschung an der Universität Zürich hat von der französischen Regierung eine Anschubfinanzierung von umgerechnet rund zehn Millionen Franken für das Forschungsprogramm HealthAge erhalten. «Bei der Bekanntgabe war Frankreichs Präsident Emmanuel Macron persönlich vor Ort, was zeigt, dass dieses Projekt auf höchster Ebene unterstützt wird», sagt sie. Insgesamt werde HealthAge umgerechnet über 300 Millionen Franken an Forschungsgeldern, analytischen Plattformen, Biobanken und Industriepartnerschaften zusammenführen. Damit soll in Toulouse (F) in Zusammenarbeit mit der Altersmedizin Forschung Zürich der Aufbau des führenden Translationalen Europäischen Forschungszentrums für gesunde Langlebigkeit, Prävention und Geroscience vorangetrieben werden.