Laut einer Studie aus England (doi.org/10.1186/s12909-023-04165-9) nimmt die Empathiefähigkeit junger Medizinerinnen und Mediziner im Verlauf der Ausbildung ab. Als Gründe werden Priorisierung biomedizinischer Erkenntnisse, stressige Organisation und fehlende Vorbilder genannt. Empathie, definiert als Zuhören können, Wertschätzung zeigen, sich auf die Komplexität einer Persönlichkeit einlassen, einen anderen soziokulturellen Hintergrund unvoreingenommen betrachten, verständlich kommunizieren – das ist nicht jeder und jedem als gute Charaktereigenschaft gegeben, muss also erlernt werden.