Der Gestationsdiabetes (GDM) ist eine Störung des Glucosestoffwechsels, die sich erstmalig in der Schwangerschaft mit einer Hyperglykämie manifestiert und sich nach der Geburt wieder normalisiert. Davon abzugrenzen sind Schwangere mit einem vorbestehenden Diabetes mellitus (DM). Sowohl für die Mutter als auch den Föten bestehen kurz- und langfristige Risiken – unter anderem ein erhöhtes Risiko, später an DM zu erkranken. Durch Screening und Diagnose mit anschliessender Behandlung des GDM nach 24 Schwangerschaftswochen (SSW) werden maternale, fötale und neonatale Komplikationen signifikant reduziert.[1]