Jahrzehntelang beschäftigte sich Medizin fast ausschliesslich mit der Biologie des Menschen: Es ging darum, den Körper besser zu verstehen und Abweichungen vom Gesunden zu erkennen und zu behandeln. Es folgte die Erkenntnis, dass die vom Gesunden abweichenden Körper zu Menschen gehören, die die Medizin manchmal sonderbar finden oder sich nicht gesehen fühlen. So folgte auf Evidence-Based-Medicine zunächst Shared-Decision-Making und schliesslich Patient-Centered-Care.