Psychedelika sind zu einer wichtigen Behandlungsoption bei therapieresistenten psychischen Erkrankungen geworden. Aufgrund des mittlerweile zugelassenen Einsatzes von Esketamin, des zunehmenden Einsatzes von Ketamin sowie der zunehmenden medizinischen Anwendung von Psychedelika wie Psilocybin, LSD, DMT (Ayahuasca) und MDMA international und in psychiatrischen Institutionen und spezialisierten Praxen in der Schweiz mit Sonderbewilligung durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) [1] sollten Behandlungsstandards ausformuliert werden, um die therapeutische Anwendung von Psychedelika in der Schweizer Psychiatrie transparent und auf dem gegenwärtigen Stand der Evidenz zu regulieren. Das vorliegende Positionspapier wurde deshalb unter Federführung der SGPP in enger Zusammenarbeit mit weiteren Schweizer Fachgesellschaften erstellt (siehe Kasten).