Das CHUV und die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) haben ein nichtinvasives extraluminales Hydrogel-Pflaster entwickelt.
© EPFL Murielle Gerber
Stellen Sie sich ein Neugeborenes vor, das plötzlich blau anläuft und keine Luft mehr bekommt. Was Eltern alarmiert, ist auch für Kinderärzte beunruhigend. Die Diagnose lautet oft: Tracheomalazie. Dabei handelt es sich um einen Kollaps, manchmal bis zum völligen Verschluss, der Knorpelringe, die die Stabilität der Luftröhre aufrechterhalten. Die Lunge wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und eine Erstickung ist wahrscheinlich. Nach klinischen und endoskopischen Untersuchungen können bei schweren Formen chirurgische Eingriffe wie Tracheotomie oder Tracheoplastik die Lebensqualität der Kinder und der Eltern beeinträchtigen.