In den kommenden Jahren stehen wir vor einer Reihe von Herausforderungen in Bezug auf die Integration von Palliative Care. Als Gesundheitsfachkräfte müssen wir uns auf einen Anstieg der Patientenzahlen um mehr als 30% in den nächsten 20 Jahren einstellen sowie die Bedürfnisse von Patienten mit nicht-onkologischen Erkrankungen besser kennen, um ihnen einen qualitativ hochwertigen palliativen Ansatz anbieten zu können. Überdies muss das Netzwerk der Primärversorgung weiter unterstützt werden, um einen ganzheitlichen, interprofessionellen Ansatz (Symptombehandlung, psychosoziale und spirituelle Unterstützung, Unterstützung der Angehörigen, vorausschauende Versorgung) anbieten zu können [1].