Noch ist es in Betrieb, das alte «Kispi» mitten im Zürcher Quartier Hottingen. Der Umzug in den lange erwarteten Neubau findet im Herbst dieses Jahres statt. Als «Vereinigte Hüttenwerke» wurden die ineinander verschachtelten Gebäudekomplexe des Altbaus bereits vor Jahrzehnten bezeichnet. Was heute wie ein Flickenteppich mit rund 16 Gebäuden plus zehn Aussenposten erscheint, wuchs über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren. Die Gebäude stellen nicht nur ein Puzzle verschiedener Baustile dar, sondern sind zugleich eine quasi archäologische Stätte: Schicht für Schicht lässt sich freilegen, welche medizinischen Konzepte es zu bestimmten Zeiten architektonisch zu berücksichtigen galt.