Ende März verkündete der Versichererverband santésuisse wieder einmal «dramatische» Kostensteigerungen und lancierte damit seine Kampagne für die Kostenbremse-Abstimmung am 9. Juni [1]. Die provozierten Schlagzeilen ohne seriöse Datenbasis dürften nur der Auftakt dessen sein, was uns in den kommenden zwei Monaten erwartet. Wer sich noch erinnert, wie Gerhard Pfister Gesundheitsfachpersonen als «Geldgierige» im «Selbstbedienungsladen» verunglimpfte [2], ahnt, was hier noch folgen könnte.