Wenn ich in meiner kaderärztlichen Funktion im Spital an den Rapporten oder der Chefvisite bisweilen darunter litt, dass vor allem über Bildgebung oder Labordiagnostik diskutiert wurde, sagte ich jeweils: …schreiten wir zum Äussersten: untersuchen wir die Patientin respektive den Patienten! Damit richtete ich den Fokus wieder hin zu den Problemen und Herausforderungen, welche unsere Mitmenschen dazu bringen, unsere Hilfe und Unterstützung zu suchen und ordnete der bestimmt nicht zu vernachlässigenden apparativen Diagnostik ihre Rolle zu. Denn gerade im Kontext der Untersuchung ergibt sich zwangsläufig ein Gespräch über die für beide Seiten wesentlichen Elemente. Wir kommen dabei nicht umhin, einander zuzuhören und aufeinander einzugehen.