Als «Homo ludens» lernen wir spielerisch die Welt und uns selber kennen. Öffentliche und private Spielflächen sind für die soziale und persönliche Entwicklung der Kinder von zentraler Bedeutung. Aber im Boden vieler Spielflächen haben sich Altlasten angesammelt: aus Abgasen des Verkehrs und der Industrie, aus Resten von Bleifarben, aber auch per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS), Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) und Schwermetalle aus eingestreuten Aschen beziehungsweise Schlacken sowie Pestizide und Dioxine aus Verbrennungsanlagen. 36 000 als Spielflächen genutzte Parzellen dürften zu stark verschmutzt sein, so Modellrechnungen des Bundesamts für Umwelt von 2020 [1]. Mehrere tausend Kinder könnten beim Spielen einer gesundheitsgefährdenden Belastung ausgesetzt sein.