Die Gesundheitswirtschaft ist eine tragende Säule resilienter Volkswirtschaften und gewinnt gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten an Bedeutung. Während viele Branchen konjunkturellen Schwankungen unterliegen, zeigt sich die Gesundheitswirtschaft als stabiler Wachstums- und Beschäftigungsmotor. So generierte sie im Jahr 2025 in Deutschland eine Bruttowertschöpfung von 498,4 Milliarden Euro und sicherte damit 12,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Das bedeutet, dass rund jeder achte Euro der deutschen Volkswirtschaft in der Gesundheitswirtschaft erwirtschaftet wird. Gleichzeitig waren 7,7 Millionen Erwerbstätige in der Branche beschäftigt, was 16,7 Prozent aller Arbeitsplätze entspricht – somit ist etwa jede sechste erwerbstätige Person in der Gesundheitswirtschaft tätig [1].