Die Menopause ist definiert als die letzte spontane Menstruationsblutung im Leben einer Frau, ohne dass es hierfür eine andere Ursache gibt. Sie wird erst retrospektiv als solche nach zwölf Monaten Amenorrhö erkannt [1]. Das Durchschnittsalter der Menopause beträgt in Europa und der Schweiz 51 Jahre (Spannweite 45–56 Jahre bei 90 % der Frauen). Die verschiedenen reproduktiven Stadien werden gemäss den STRAW+10-Kriterien eingeteilt und umfassen die reproduktive Phase, die menopausale Transition (frühe und späte Phase) sowie die Postmenopause. Charakteristisch für die Transition sind zunehmende Zyklusunregelmässigkeiten und hormonelle Schwankungen, insbesondere ein Anstieg des FSH, während in der Postmenopause ein stabil niedriger Östrogenspiegel vorliegt.