Im Einsatz für die Verbesserung von KIS und PIS
Der Zentralvorstand hat beschlossen die erfolgreiche Studie zur Benutzerfreundlichkeit und Patientensicherheit von Klinik- und Praxisinformationssystemen (KIS/PIS) fortzusetzen: Eine von der FMH unterstützte Piloterhebung durch Prof. Dr. med. Schwappach von der Universität Bern hat 2025 gezeigt, dass die knapp 2000 befragten Ärztinnen und Ärzte ihre KIS und PIS als nicht besonders gut bewerteten. Die Unzulänglichkeiten erhöhen nicht nur die administrative Belastung der Ärztinnen und Ärzte und reduzieren ihre Zeit für Patienten und Patientinnen – sie führen auch zu vielen Gefährdungen der Patientensicherheit. Die Studie wird nun periodisch fortgesetzt. Durch dieses neue nationale Monitoring kann die FMH die realen Erfahrungen der Ärzteschaft empirisch erfassen und gestützt auf diese Ergebnisse gezielte Verbesserungen anstossen. Nur wo Stärken und Schwächen von KIS und PIS bekannt sind, werden wir die Digitalisierung mitgestalten können - im Sinne von mehr Effizienz bei administrativen Arbeiten und mehr Qualität in der Patientenversorgung.