Assistenzärztinnen und -ärzte haben in verschiedenen Gremien von pädiatrie schweiz wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass sie die vertraglich zugesicherte strukturierte Weiterbildung nicht erhalten oder der Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen mit erheblichen Überstunden verbunden sei [1]. Diese sind nicht zuletzt auf administrative Arbeiten zurückzuführen, die sich teilweise reduzieren oder delegieren liessen. Diese unnötigen oder redundanten Administrationsarbeiten können für ein Burn-out oder einen Berufsausstieg mitverantwortlich sein [2–4]. Zudem äusserten Assistenzärztinnen und -ärzte die Sorge, dass sie aufgrund von Einschränkungen bei den obligatorischen Weiterbildungsstunden ihre Kompetenzen ungenügend erweitern können, um die notwendige Facharztreife zu erlangen. Aktuell wird die Trennung von Dienstleistungs- und Weiterbildungszeit nur an wenigen Weiterbildungsstätten für Kinder- und Jugendmedizin gewährleistet.