Ich erinnere mich noch ziemlich gut: Im Sommer 1972 konnte ich an einem ländlichen Gesundheitsprojekt der WHO in der Nähe von Medan, Sumatra, teilnehmen und mitwirken.
Die Schweizer Medizinstudentenschaft war damals für das Austauschprogramm der Internationalen Medizinstudenten und -studentinnen Vereinigung (IFMSA) zuständig, und ich durfte dieses zwei Jahre leiten. Ich wollte die Gelegenheit auch für mich selbst nutzen und meinen Horizont etwas erweitern.
Als Student im vierten Jahr in Basel war ich mir noch nicht ganz sicher, was ich beruflich später machen wollte. Dieser Aufenthalt in Sumatra hat mir drastisch die Augen geöffnet für eine heute banal erscheinende Erkenntnis: Für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung waren neben dem persönlichen Gesundheitsverhalten vor allem die Verhältnisse entscheidend: sauberes Wasser, Ernährung, Hygiene, soziale Kontakte und eine gewisse Basisversorgung mit medizinischen Dienstleistungen wie Impfungen – also ein funktionsfähiges, einfaches Versorgungssystem.
Nach dieser Erfahrung war für mich klar, dass mein Interesse, meine Leidenschaft dem Fach Public Health gehören sollte. Dank dem Schweizerischen Nationalfonds war es mir dann möglich, zur spezifischen Ausbildung in Public Health in die USA zu gehen, zuerst nach Harvard (MPH) und danach an die Johns Hopkins University in Baltimore (DrPH).
Die Schweizer Medizinstudentenschaft war damals für das Austauschprogramm der Internationalen Medizinstudenten und -studentinnen Vereinigung (IFMSA) zuständig, und ich durfte dieses zwei Jahre leiten. Ich wollte die Gelegenheit auch für mich selbst nutzen und meinen Horizont etwas erweitern.
Als Student im vierten Jahr in Basel war ich mir noch nicht ganz sicher, was ich beruflich später machen wollte. Dieser Aufenthalt in Sumatra hat mir drastisch die Augen geöffnet für eine heute banal erscheinende Erkenntnis: Für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung waren neben dem persönlichen Gesundheitsverhalten vor allem die Verhältnisse entscheidend: sauberes Wasser, Ernährung, Hygiene, soziale Kontakte und eine gewisse Basisversorgung mit medizinischen Dienstleistungen wie Impfungen – also ein funktionsfähiges, einfaches Versorgungssystem.
Nach dieser Erfahrung war für mich klar, dass mein Interesse, meine Leidenschaft dem Fach Public Health gehören sollte. Dank dem Schweizerischen Nationalfonds war es mir dann möglich, zur spezifischen Ausbildung in Public Health in die USA zu gehen, zuerst nach Harvard (MPH) und danach an die Johns Hopkins University in Baltimore (DrPH).