Die Aussichten im April 2020 sahen düster aus: Im praxisambulanten Bereich verbuchten Praxen je nach Disziplin bis zu 40% Verlust des TARMED-Abrechnungsvolumens im Vergleich zum Vorjahr, die Patientenkontakte gingen um einen ähnlichen Anteil zurück (Abb. 1). Insgesamt lag der Umsatzrückgang1 pro Praxis im zweiten Quartal durchschnittlich bei circa 14%. Weiterhin stellten die Mehrkosten2, die durch die erhöhten Schutzmassnahmen sinnvollerweise getroffen werden mussten, die Ärzteschaft vor grosse Herausforderungen.