Die New York Times hat erst kürzlich eine Datenbank von Standortdaten analysiert, die von einem Unternehmen stammt, welches Daten aus Apps kauft und verkauft [1]. Die Standortdaten werden von Apps verwendet, um lokale Nachrichten oder Wetterinfor­­mationen aufzurufen. Trotz der Anonymisierung der ­Daten werden die teilweise sehr präzisen Bewegungsdaten verwendet, um Werbeunternehmen, Einzelhändler und sogar Hedge-Fonds zu bedienen, die Einblicke in das Konsumentenverhalten suchen. In einigen Fällen wurden die Standorte bis zu 14 000 Mal täglich ­aktualisiert, womit eine enorme Informationsdichte erreicht wird. Foursquare ist eines von mehr als 75 Unternehmen, die Daten von mehr als 200 Millionen mobilen Geräten in den USA verfolgen und analysieren. Foursquare weiss, wo sich die mobilen Geräte in Echtzeit befinden, denn es unterstützt viele weit verbreitete Anwendungen wie Twitter, Uber oder TripAdvisor. Anhand dieser Daten werden Muster erstellt, um herauszufinden, wo eine Person war, wohin sie geht, um schliesslich Einfluss darauf zu nehmen, was sie als Nächstes tut.