Seit der Geburt von Louise Brown im Jahr 1978 wirft der teilweise atemberaubend schnelle Fortschritt in der Reproduktionsmedizin immer wieder ethische Fragen auf mit der entsprechenden medialen Aufmerk­samkeit. So im vergangenen November in den USA, als Baby Emma dank eines 1992 – kurz nach der Geburt der eigenen Mutter! – eingefrorenen Embryos geboren wurde [1], oder wenn Samenspender Dutzende oder Hunderte von Kindern zeugen [2]. Ist das akzeptabel?