Ein weiblicher Arzt war damals im Reich der Hohen Pforte noch etwas Unerhörtes. […] Jedenfalls lockte es mich, jenseits von überlieferten Lebensgeleisen und den üblichen Kulissen, fern von bürgerlicher Behaglichkeit und gesellschaftlichen Pflichten, unter Verzicht auf Karriere, Konjunktur und Kompromisse der schrankenlosen Hingabe an den geliebten Beruf zu leben.» [1] So charakterisierte sich die Ärztin Josephine Fallscheer, geborene Zürcher, rückblickend.