Et alia – «und andere» – bedeutet das «et al.», wenn Arbeiten zitiert werden. Hinter diesen vier Buchstaben verstecken sich viele gute Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die über Jahre an einer Studie gearbeitet, Patientinnen und Patienten rekrutiert, Daten erfasst oder analysiert, oder Gelder eingeworben haben. Aus Platz- und Effizienzgründen werden sie wegrationalisiert, wenn auf eine Studie verwiesen wird. Alle Ehre dem Erstautor, der das Manuskript hoffentlich zumindest in der Erstfassung geschrieben hat. Ein Ausdruck von Denkmustern, die in keiner Weise der Teamleistung gerecht werden, die hinter einer wissenschaftlichen Arbeit steckt. Bräuchte es nicht eine (künstlich-)intelligente Methode, die den individuellen Beitrag jedes Einzelnen besser abbildet als die veraltete Autorenliste?