Katrin Zehnder* war als Assistenzärztin in einem Regionalspital tätig, als es passierte. Völlig unerwartet und blitzschnell. Plötzlich stand der verwirrte Patient im Nachthemd vor ihr und richtete drohend eine Schere auf sie. Man solle ihn in Ruhe lassen, schrie er. Katrin Zehnder schrie auch und in kürzester Zeit waren Pflegende da, die den Patienten überwältigten. Kurz danach waren auch der hauseigene Sicherheitsdienst und der psychiatrische Dienst zugegen. Teamkollegen und Vorgesetzte kümmerten sich um Katrin Zehnder, wiesen sie auch auf die Möglichkeit psychologischer Unterstützung hin.