Das Kosten-Nutzen-Verhältnis der medizinischen Versorgung wird längst auch im Bereich der Viszeralchirurgie im Rahmen eines öffentlichen sowie wissenschaftlichen Diskurses stark debattiert. Diese sowohl innerhalb der Schweiz wie auch auf internationaler Ebene geführte Debatte hat bereits in den letzten Jahren wichtige Optimierungsprozesse in diesem Fachgebiet angestossen. So wird die Verlagerung stationärer Eingriffe in den teilstationären und ambulanten Bereich gezielt angegangen. Aber auch die sich in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend verbreitenden laparoskopischen Techniken, bei denen mit Hilfe einer in den Bauchraum eingebrachten Videokamera minimal-invasiv operiert werden kann, werden unter diesem Aspekt kritisch und genau analysiert. Auf der einen Seite ist die Laparoskopie mit höheren Materialkosten verbunden, auf der anderen Seite wird jedoch die Erholung nach der Operation verbessert und die Zeit im Spital verkürzt, was wiederum die Gesamtkosten senkt. Nicht zuletzt haben Kosten-Nutzen-Analysen inzwischen zu einer breiten Akzeptanz dieser Technik geführt [1].1