Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit IMCI (Integrated Management of Childhood Illness) bereits 2001 einen systematischen Ansatz zur Senkung der Kindersterblichkeit in den Ländern des globalen Südens entwickelt, der sich auf die Hauptursachen pädiatrischer Todesfälle konzentriert. Dank IMCI haben sich die Morbiditäts- und Mortalitätskurven bei Kindern – ausgenommen bei Neugeborenen – signifikant verändert. Viele Bereiche deckt die Strategie jedoch nicht ab, insbesondere chronische Krankheiten, die Gesundheit Heranwachsender und die Palliativpflege. Zudem mangelt es oft noch an der systematischen Lehre sowie an der Nachverfolgung vor Ort. Diese Erkenntnisse legten zwei weiterführende Zielsetzungen nahe: