Seit der grossflächigen Einführung von Podcasts während der COVID-Pandemie wird an den medizinischen Fakultäten und in der Ausbildungskommission der swimsa immer wieder über deren Einsatz diskutiert. Oft wird vonseiten der Universitäten bemängelt, dass dieses Medium zu weniger Präsenz im Vorlesungssaal sowie schlechteren Prüfungsresultaten führe. Dabei muss aus unserer Sicht hervorgehoben werden, dass erstens die Ausprägung dieser Phänomene an Schweizer Medizinfakultäten nie systematisch erfasst und zweitens die Frage nach der Ursache bisher nicht geklärt wurde. Mit den zahlreichen Online-Ressourcen hat sich der Wissenserwerb deutlich verändert und Studierende beziehen ihr Wissen nicht mehr nur aus Vorlesungen. Aus unserer Sicht sollte das Ziel ein Nebeneinander von Präsenzunterricht und Podcasts sowie weiteren didaktischen Ressourcen sein, welche sich ergänzen und eine zukunftsfähige Ausbildung gewährleisten.