In der Schweiz ist Dickdarmkrebs nach Prostata-, Brust- und Lungenkrebs die häufigste bösartige Tumorerkrankung. Pro Jahr erkranken rund 2500 Männer und 2000 Frauen daran. Mit rund 1700 Todesfällen jährlich ist Dickdarmkrebs für rund jeden zehnten krebsbedingten Todesfall verantwortlich. Damit ist es nach Lungenkrebs die tödlichste Krebserkrankung. Studien haben gezeigt, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, senken kann. Dazu gehören regelmässige Bewegung, eine Ernährung mit viel Nahrungsfasern und wenig rotem Fleisch oder Alkohol, die Vermeidung von Übergewicht sowie der Verzicht auf Tabak. Dies bedeutet aber nicht, dass eine Dickdarmkrebserkrankung auf das Verhalten der Betroffenen zurückzuführen ist. Betroffene trifft keine Schuld, denn ein gesunder Lebensstil ist keine Garantie, einen Dickdarmtumor zu vermeiden.