Unnötige Administration ist längst mehr als ein Ärgernis im ärztlichen Alltag. Viele Studien zeigen, dass sie ein Ausmass erreicht hat, das klinisches Handeln behindert und die Zeit für Patientinnen und Patienten reduziert. Was ursprünglich als Kontrolle im Sinne der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) gedacht war, wird von vielen Gesundheitsfachpersonen heute als systematische Infragestellung ihrer Arbeit erlebt.