Ende Oktober findet in Armenien die nächste Uno-Biodiversitätskonferenz statt. Die Teilnehmenden werden vermutlich einmal mehr feststellen: Es steht nicht gut um die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren – und politisch geschieht noch zu wenig, um die Situation zu verbessern. Die Biodiversität nimmt weltweit weiter ab. Mehr als ein Drittel aller Arten in der Schweiz ist gefährdet. Zu den Gründen für den Rückgang zählen insbesondere intensive Landnutzung, Umweltverschmutzung, invasive Arten und der Klimawandel. Umgekehrt profitieren einzelne, wärmeliebende Arten von den global höheren Temperaturen.