Bei der Delegation von ärztlichen Tätigkeiten wird die Durchführungskompetenz vom verantwortlichen Arzt oder der verantwortlichen Ärztin an ärztliches und nicht ärztliches Hilfspersonal übertragen. Es geht dabei aber um weit mehr als die blosse Verteilung von Aufgaben. Eine durchdachte und sinnvolle Organisation der Delegation erlaubt es, Ressourcen und Expertise optimal einzusetzen, die Sicherheit der Patientinnen und Patienten messbar zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und nicht zuletzt Kosten zu sparen. Delegation ist somit nicht primär Ausdruck von Ärztemangel, sondern insbesondere ein Mittel zur Qualitätssicherung, das sicherstellt, dass jede und jeder das tut, wofür sie oder er optimal qualifiziert ist.